Endless Summer 2015

Freude und Selbsterkenntnis auf Bali

Ok, ok,…wir wissen, dass wir schon lange nichts mehr von uns hören ließen. Aber ihr habt nichts versäumt. Das letzte Monat war geprägt von Yoga und Crossfit – von Früh bis Spät.

Wie schon im letzten Blog Beitrag erwähnt, spielte Uwe den braven Hausmann, holte mich stets von meinen Kursen ab und trainierte in der Zeit dazwischen. Aja, ein bisschen Zeit blieb auch noch für das Surfen. Durch unser Surfguiding/coaching hatten wir zum ersten Mal das Gefühl wirklich zu surfen. Nicht nur stets bei den Anfängern mitpaddeln und dann vielleicht mal eine kurze Welle erwischen, die sofort wieder zumacht… Nein, wir waren bei den riesen Wellen (zumindest fühlten sie sich für mich riesig an) und hatten wirklich fantastische Rides, die unendlich lang schienen. Uwe hatte natürlich ein wenig mehr Zeit sich dem Surfen zu widmen und als Belohnung haben wir beide echt coole Fotos von uns erhalten. Resümierend müssen wir aber auch sagen, dass in Canggu der wohl beste Spot für Anfänger/Intermediate zum Surfen ist. So haben wir uns dann nach anfänglichen mehrfachen Fehlversuchen doch noch mit diesem Sport versöhnt.

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Tati beim wilden Ritt auf den Wellen

Nun zu meinem Yoga-Kurs, der so viel mehr war, als nur eine Ausbildung für bestimmte Dehnübungen. Ich kann gar nicht glauben, welches Glück ich hatte, in dieser Yoga-Schule zu landen. Bei all den „verwirrten“ YogalehrerInnen, kann ich voller Stolz und Freude berichten, dass ich Yoga in seiner traditionellen Form, seinen ursprünglichen Wurzeln unterrichtet wurde. Die körperlich-orientierten Asanas (Übungen) hatten dabei denselben Stellenwert wie Meditation, Atemübungen und Philosophie. Neben Anatomie stand auch Tantra-Yoga, Kirtan (Singen), Unterrichtsmethodik und der Aufbau einzelner Yoga-Übungen am Stundenplan.

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Tati und Katelyn bei der Schluss-Zeremonie

Voller Begeisterung entschied ich mich dann spontan dazu einen Prä- und Postnatalen Yogakurs und Yoga mit Kindern zu besuchen. Dieser Kurs komplettierte für mich meine Ausbildung und nahm mir persönlich so viele Ängste und brachte mir stattdessen die Freuden einer Schwangerschaft näher.

Es war eine intensive Zeit, in der wir gemeinsam lachten, weinten, sangen und tanzten. Unsere Gruppe von anfangs 27 Fremden aus allen Ländern der Welt wurde sehr bald zu einer Familie, in der nicht einer von diesen tollen und absolut fantastischen Leuten fehlen dürfte. Besonders berührte es mich, dass auch Uwe so toll in unsere Gemeinschaft aufgenommen wurde. Mit Gem und Ike haben wir unsere „Familie“ in Schottland gefunden. Ich weiß nicht wie ich es sonst in Worte fassen soll, was dieses lustige, vollständige, herzliche, fürsorgliche Paar für uns bedeutet. Wir teilten mit ihnen unsere tiefsten Sorgen und lachten mit ihnen Tränen vor Freude. Diese besonderen Menschen bereicherten unsere Reise auf unfassbare Weise!

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Austro-Scottish Squad am Pool

Da mein SUP-Yogakurs leider ausgefallen ist, verbringen wir jetzt noch die letzten zwei Tage in Amed, an der Ostküste Balis. Ich bin sehr froh über den gemütlichen Ausklang – zur Zeit liege ich gerade am Pool mit Blick aufs Meer und schreibe diesen Beitrag. Am Samstag geht’s dann weiter nach Singapur und am Montag sind wir schon in Thailand. Jetzt müssen wir nach dieser intensiven, aber ruhigen Zeit uns wieder auf sehr anspruchsvolle und abenteuerliche Wochen einstellen. Uns ist bewusst, dass nun der letzte Abschnitt unserer Reise beginnt. Wir versuchen nicht allzu oft daran zu denken und genießen noch jeden einzelnen Augenblick in diesem fantastischen Abenteuer namens Weltreise.

Wir schicken euch die Sonnenstrahlen aus Bali und aus unserem Herzen! Bis bald aus unserem Endless Summer!

HIER kommst du zu den YOGA Fotos und HIER geht es zu den restlichen Fotos aus Canggu!

 

PS: Nur für diejenigen, die es wirklich interessiert – ich hatte eine tolle Selbsterkenntnis die ich mit euch teilen möchte. An einem wirklich perfekten Strand auf Bali, mit Blick auf einen tollen Surfspot und zwei Hängematten unter einem Strohdach tranken Uwe und ich von einer Kokosnuss. Damit der Kitsch perfekt wurde setzte sich zu unseren Füßen auch noch ein Balinese mit einer Gitarre und sang für uns. (sogar wirklich gut!) Man könnte meinen – das ist das Paradies. Doch es fühlte sich unwirklich an, irgendetwas stimmte nicht. Da erkannte ich, dass das Paradies stets nur in uns selbst ist und niemals von äußeren Umständen abhängig sein kann. Also seid nicht traurig wenn ihr nicht am Meer seid – das Paradies existiert auch in Österreich! 😉 Ich weiß, a bissal gemein war das jetzt…

2 Kommentare zu “Freude und Selbsterkenntnis auf Bali

  1. Eva Stickling

    Mein Mädl, das Paradies ist dort wo du glücklich bist! Es freut mich das es dir bzw. euch so gut geht….freuen uns, auch wenn ihr es nicht so gerne hört, liest auf euer kommen. Bussi Mama
    Übrigens, wieder ein wunderbarer Blog Eintrag❤️ Liebe ist alles, alles ist Liebe❤️

  2. siegrid weitzer

    Gute Freunde zu finden ist ein großes Glück , doch wie man sieht , gibt es sie auf der ganzen Welt.. Viele schöne , lustige Tage noch ihr Lieben und seit umarmt von den Euren

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