Endless Summer 2015

Kerala: It ends how it all started

Die letzte Woche unseres 10-monatigen Abenteuers ließen wir sehr gemütlich ausklingen. Fast so, wie wir es in Costa Rica gestartet hatten.

Indien war neben all den unglaublichen, beeindruckenden, schönen und schlimmen Eindrücken, vor allem doch sehr anstrengend. Unser Programm ließ kaum Platz zum Ausruhen zu und so planten wir die letzte Woche dazu ein, um wirklich relaxed von unserer Reise zurückzukehren. Unser eigentlich letzter Stopp Italien, muss noch ein wenig warten, denn auf uns zu Hause warten schon alle möglichen Verpflichtungen wegen Haus und Hochzeit. Doch wir haben ja noch bis September für Bella Italia Zeit.

Wirklich viel kann ich euch von unserer letzten Woche nicht berichten. Wir buchten uns ca. 1 Std. südlich von Kochi in Mararikulam in einem wirklich fantastischen „Hotel“ ein. Es war eigentlich ein Guesthouse mit nur 4 Zimmern, jedoch war der Luxus einer 4*-Anlage gleichzusetzen. In den ersten 2 Tagen waren wir die einzigen Gäste und so hatten wir einen tollen Pool und einen eigenen Koch ganz für uns alleine. Einzig das Wetter spielte nicht so ganz mit und der Monsunregen kam leider doch nicht verspätet an. Wir wussten dass mit Juni die Regenzeit beginnt und planten aus diesem Grund auch ein unsere Reise in Europa fortzusetzen.

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Unterwegs auf den Backwaters in Kerala

Unsere Aktivitäten hielten sich ebenfalls in Grenzen – jedoch Yoga und Laufen stand auf dem sehr einsamen Tagesprogramm. Eine Regenpause nutzten wir um die Backwaters von Kerala im Kanu zu erkunden. Uns zwei, seit Costa Rica selbsternannte „Klein-Ornithologen“, fielen natürlich sofort die vielen Weißkopfadler auf. Der Fluss ist so fischreich, dass viele Raubvögel diesen zum Jagen nutzen. Wie bekanntlich jeder Fluss ins Meer mündet, so kamen auch wir schließlich dort an. Der Strand von Mararikulam ist menschenleer, sauber und eigentlich wunderschön, jedoch wegen der Monsunzeit, ist das Meer so wild und aufbrausend, dass man auch mit guten Schwimmkenntnissen davor zurückscheut darin baden zu gehen. Uwe hätte ich nicht mal mit einer Schwimmweste hinein gelassen… 😉

Eine lustige Erfahrung machte ich auch noch mit einem Yoga-Guru. Dieser über 70-jährige Mann gab mir Yoga-Einzelunterricht. Lustig war die Erfahrung zwar eher für ihn als für mich, denn so ziemlich bei jeder Pose musste er mich lauthals auslachen wie ungelenkig ich doch bin. Selbst mit seinen 74 Jahren war er noch wesentlich beweglicher als ich es wahrscheinlich je sein werde. Auch wenn sich unsere Yoga-Stile doch ein wenig unterschieden, so konnte ich trotzdem viel von ihm lernen und mitnehmen.

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Yoga mit einem indischen Guru

Zusammenfassend können wir sagen, dass vor allem in Südindien die Menschen wesentlich freundlicher und achtsamer miteinander umgehen als im Norden. Sie konnten uns von ihrer Warmherzigkeit überzeugen. Vor allem in den letzten beiden Unterkünften fühlten wir uns sehr wohl, was größtenteils an dem überaus freundlichen und zuvorkommenden Personal lag. Der Verkehr, das Gehupe und das Chaos sind gar nicht zum Vergleichen mit den großen Städten im Norden. Dafür gibt es dort jedoch all die interessanten und imposanten Bauwerke zu sehen. Wie überall, hat jede Stadt seine positiven und negativen Seiten. Wir sind froh, dass wir auch sehr viele positive Seiten von Indien sehen konnten. Uwe hat unsere Stopps sehr gut vorselektiert, sodass jeder Aufenthalt etwas Besonderes hatte.

Wir können es selbst kaum glauben, dass wir nun in dieser Form ein letztes Mal unsere Koffer packen. Wir wissen dass unser Abenteuer noch lange nicht aus ist und wir gerade die ersten paar Schritte davon gemacht haben. Auf uns zuhause wartet ein mindestens genauso spannendes und abwechslungsreiches Abenteuer. Für uns lässt es sich nicht in Worte fassen, wie gesegnet wir doch sind um all das zu erleben. Wir sind dankbar für jede einzelne Minute und für jede Erfahrung. Es war eine fantastische Zeit, die beste in unserem Leben. All die Bilder von unserer Reise können viel besser ausdrücken, wie glücklich wir in dieser Zeit waren – und sind dennoch nur Momentaufnahmen. Wir denken, keiner von uns beiden hätte dieses Abenteuer mit irgendjemand anderen so toll erlebt. Es waren großartige Monate, irre Momente und magische Augenblicke. Wir lernten Freunde fürs Leben kennen, hatten atemberaubende Ausblicke und verspürten vor allem eines: sehr viel Liebe!

Schön, dass ihr mit uns diese Reise gegangen seid. Wir wünschen euch vorerst noch einen letzten lieben Gruß aus unserem Endless Summer!

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Und so sind wir bereits auf dem Heimweg…

HIER kommst du zur vorerst letzten Foto-Gallerie.

Ein Kommentar zu “Kerala: It ends how it all started

  1. Chris Friedl

    Hy ihr 2! Es freut mich sehr, dass es euch in den letzten 10 Monaten so gut gegangen ist und ihr dieses unglaubliche Jahr erlebt habt. Anna und ich haben euren Blog verfolgt und sind natürlich gespannt wie „pfitschi pfal“ wie unsere Weltreise uns begeistern wird und was die Welt für uns bereit hält.
    Wir wünschen euch ein gutes Ankommen in der (vielleicht anfangs) bekannten „Fremde“!
    Alles Gute.
    glg Chistoph und Anna

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