Endless Summer 2015

Nasi Goreng 4 Life

Unsere vergangene Reise-Woche stand unter dem Motto „Explore the Island“ und somit haben wir uns mit einem Leih-Moped aufgemacht, um einige spannende Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Bali zu erkunden.Die Düfte hier auf Bali sind genial und vielfältig. Da ist wirklich für jeden etwas dabei: Mal sind es zarte, warme Düfte von Räucherstäbchen in Tempelnähe, das scharfe Bruzzeln von Hühnerspießchen am Grill eines Straßenstands und manchmal sind es auch die Blüten, die liebevoll an Stiegen und an Statuen arrangiert sind. Ab und zu gibt es leider auch intensive Düfte, die nicht wirklich schmeicheln wollen – neben den lästigen Abgasen kann einem auch manchmal Latrine oder Durian entgegnen. Spannend ist das allemal!

Unser erster Ausflug führte uns in den Nordosten der Insel, wo wir über die steilen, kleinen Reisterrassen von Tegalalang nach Kintamani düsten. Hier im Bergland ist es doch deutlich frischer und angenehmer als in niedrigeren Lagen. Klarerweise bleibt in den Bergen auch mehr Niederschlag hängen und somit war unsere Reise leider eine „waschelnasse“ Angelegenheit. Das Ziel am Ende der 2 Stunden am Moped war der mächtige Bersakih-Tempelkomplex. Dieser ist der größte auf Bali und wurde auf knappe 1000 Höhenmeter an den Hang des aktiven Vulkans Mt. Agung (3031m) gebaut. Der balinesische „Muttertempel“ besteht aus mehr als 200 verschiedenen Bauwerken, darunter riesige Tempeltürme, wundervolle Schreine und einigen Pavillons. Einzig störend sind dort die „Guides“ and Straßenverkäufern, die einem durch Aufdringlichkeit sehr lästig werden können. Dennoch: Absolut empfehlenswert!!

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Reis-Bauern in Jatiluwih

Die wohl schönsten und weitläufigsten Reisterrassen Balis findet man in Jatiluwih, das auch seit geraumer Zeit als UNESCO-Weltkulturerbe gilt. Der Weg dorthin ist beschwerlich, denn die eingehobene Touristen-Gebühr wird keinesfalls für den Straßenbau verwendet. Da kann es schon mal sein, dass ein „Schlagloch“ gute 40cm tief ist und die Größe eines Swimmingpools einnimmt. Am Ende dieser anstrengenden 3,5h Stunden am Moped konnten wir aber die satten Reisfelder vollauf genießen. Ein Spaziergang durch die Terrassen gibt einem einen wunderbaren Einblick über die verschiedenen Reife-Stadien des Reises und die mühevolle Arbeit der freundlichen Reisbauern entlang des Wasserstroms. Grandios!

Weil wir uns in Jatiluwih bereits sehr weit nördlich befanden, beschlossen wir gleich weiter zu fahren um den wahrscheinlich coolsten (und auch bekanntesten) balinesischen Tempel, den Pura Ulun Danu Bratan, zu besichtigen. Auf dem Weg dorthin hat uns ein kurzer, heftiger Schauer eine ungewollten Kaffee-Pause beschert und so sind wir in den Genuss einer liebevollen Kaffee-Verkostung gekommen. Der „Kopi Luwak“ ist die teuerste Kaffee-Sorte der Welt und wird aus Bohnen geröstet, die zuvor von Katzen-ähnlichen Luwaks gefressen und wieder ausgeschieden werden. Unsererseits probiert und als „kein Scheiss Kaffee“ befunden…

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Weiß-Nasen beim Pura Ulun Danu Bratan

Den letzten Ausflug musste ich leider alleine unternehmen, da sich bei Tati zwar kurzfristig aber Gott sei Dank nicht langanhaltend ein „Bali Belly“ – der Klassiker auf der Insel – entwickelt hat. Mitten in der Nacht bin ich zusammen mit hunderten anderen Wanderlustigen aufgebrochen um den Mount Batur zu erklimmen. Mit Taschenlampe bewaffnet ging es den steilen, schroffen Krater-Kegel hinauf um den Sonnenaufgang zu sehen. Oder zumindest zu hoffen diesen zu sehen. Naja… zumindest der Ausblick von oben war beeindrucked und mit meiner kanadischen Reisegruppe hatte ich viel Spaß!

Unsere Abenteuer im Zentrum und rund um Ubud sind vorerst beendet und wir machen uns jetzt zurück auf den Weg an die Küste, wo wir noch einige Tage in Seminyak verbringen werden, bevor wir wieder Besuch aus der Heimat erwarten! Lange hat es gedauert, aber diesen Donnerstag kommen Chrisi und Hofi endlich an und dann heisst es wohl – Bintang Ahoi!

Bis demnächst aus unserem Endless Summer!

HIER kommst du zur passenden Foto-Gallerie aus dem Zentrum von Bali! Viel Spaß!

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