Endless Summer 2015

Roadtrip – USA

Nach einem ganzen Reisetag von Guayaquil über Bogota und Panama City sind wir spät Abends heil in den Vereinigten Staaten angekommen. Die Einreise in Los Angeles hat ganz wider Erwarten nur knappe 3 Minuten gedauert (da sind wir Anderes gewohnt). Unser Hotel war nur einen Steinwurf vom Flughafen entfernt, weshalb wir am nächsten Morgen sehr früh unser Mietauto abholen konnten. Es war ein fetter Chevrolet (aus der US-Kategorie „Mid-Size“ – also riesig!), den ich mir auf einem Parkdeck aus ca. 50 Autos frei aussuchen durfte (Schlüssel steckte bei allen Wagen). Insgesamt sehr konfortabel das Ganze – auch die Rückgabe in Vegas.

California – der „Sunny State“ – hat uns mit massivem Regen empfangen, was sogar den Radio-Moderator sehr verwunderte. Trotz des Umstände starteten wir mutig in unsere Sightseeing-Tour und spazierten den berühmten Walk-of-Fame entlang und versuchten ein paar trübe Fotos vom Hollywood-Sign zu ergattern. Bis wir dann gegen Mittag an den fantastischen Stränden von L.A. angekommen sind, war dann auch wieder Foto-Wetter am Programm. Kurz ein paar Muscle-Ups am Venice Beach, die klassische Foto-Session als Aushilfs- Pamela Anderson und Mitch Buchannon am Rettungsschwimmerturm und dann ging’s bereits ab zum Santa Monica Pier. Insgesamt hat uns L.A. nicht ganz so beeindruckt, wobei der schönste Teil noch Malibu war, wo es viel ruhiger und cooler abgeht. Foto-Impressionen davon gibt es HIER!

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Tausend Meilen durch die US und A

Den restlichen Tag/Abend haben wir im Auto Richtung Nord-Osten verbracht um möglichst nahe an den berühmten Sequoia.Nationalpark zu gelangen. Dieser präsentierte sich am nächsten Tag von seiner besten Seite: Unglaubliche Wälder in einer wunderschönen Berglandschaft, Der Park ist Heimat des weltgrößten Sequoia-Baums, dem „General Sherman Tree“ – der mit unglaublichen Zahlen aufwartet: 84m Höhe, 1900 Tonnen Gewicht, 11m Durchmesser und einem Alter von unglaublichen 2700 Jahren. Viele seiner (nur gering) kleineren Artgenossen formen diesen wunderschönen Nationalpark, den wir nur jedem weiterempfehlen können! Mehr Fotos davon gibt es HIER zu sehen!

Von dort ging es bei 45°F (etwa 7°C) mit dem Auto quer durch die Wüste von Nevada zum heißesten Punkt der Erde, dem Death Valley, wo uns um 18:00 Uhr noch 100°F (also 38°C) erwarteten. Dazwischen war sehr viel…. naja, sehr viel Nichts! Ständig geplagt von der Angst, dass uns das Benzin ausghen könnte in dieser ewigen Einsamkeit, sind wir insgesamt 1000 Meilen quer durch die Wüste gebrettert. Ein einmaliges Erlebnis! Die passenden Fotos findest du HIER! Nach 10,5 Stunden Fahrtzeit an diesem Tag, begann dann erst das schlimmere Teil: die Herbergssuche vor den Toren von Las Vegas.

Direkt vor dem letzten Stop unseres Roadtrips konnten wir kein Zimmer mehr finden. Alles ausgebucht oder weit über unserem Budget. Genervt und müde haben wir uns dann doch eine viel zu teure, ranzige Raucherbude ohne Intenet genommen. Am nächsten Tag wurden wir dann aber mit den wunderschönen Ausblicken auf den Red Rock Canyon Nationalpark entschädigt. Nur eine halbe Stunde von Vegas entfernt, sind hier kaum Touristen anzutreffen – was verwundert, denn die bizarren Felsformationen in dieser Wüstenlandschaft sind wirklich atemberaubend! Für uns auch ein Must-See in Vegas. Leider hatten wir zu wenig Zeit um die vielen Wanderwege zu erkunden.

Der Roadtrip war mehr als cool – next STOP: The fabulous LAS VEGAS!!

2 Kommentare zu “Roadtrip – USA

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