Endless Summer 2015

Surf ‚n‘ Ukulele

Weiter geht’s auf Oahu: Bei unserem Schnorchelausflug in die Hanauma-Bay wurden wir für unser Früh-Aufstehen gleich belohnt: Kein Eintritt, keine Parkgebühr und die Bucht noch menschenleer und alle Meerestiere schon putzmunter. Das freut das Weltreise-Herz, denn nur 3 Stunden später war die Bay eine mittlere japano-chinesische Touristenkatastrophe. Zeit um den Rest von Süd-Ost Oahu zu entdecken. Neben einem traditionellen Fischer-Schrein, dem Bodyboarder-Mekka vom Sandy Beach Park und den traumhaften Stränden rund um Kailua, können wir vor allem die unscheinbare Imbissbude von Keleke’s am 72er Highway wärmstens empfehlen.

Der nächste Tag entpuppte sich als Hawaii-Klassiker: In einem kostenlosen Einführungskurs erlernten Tati und ich die ersten Akkorde auf der Ukulele. Die Erfahrung war ernüchternd… Ohne jegliches Gefühl fürs Instrument, dafür auch ohne Talent zum Gesang entschieden wir uns prompt eine große Ukulele-Laufbahn mit unserem eigenen Instrument zu starten. Ab jetzt wird täglich geübt, bis wir endlich „Somewhere over the Rainbow“ falsch, laut und mit Begeisterung im Duett darbieten können!

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Unsere enthusiastische Ukulele-Lehrerin

Voll motiviert und mit Hawaiianischem Spirit getränkt, borgten wir uns gleich darauf eine riesige Surf-Banane aus, mit der wir die Wellen von Waikiki bezwungen haben. Nun gut… also… Ein bisschen bezwungen… manchmal. Aber dann dafür mit super Style! Oder so… Kurzum: Wir waren surfen! Leider zu viele Surfer auf viel zu wenige Wellen. Lustig war es trotzdem ein so riesiges Surfboard zu fahren.

Die nächsten beiden Tage haben wir genutzt um die restlichen Teile der Insel zu erkunden. Zunächst fuhren wir noch einmal die North Shore ab: Auf der Jagd nach einem guten Foto mit Schildkröten, sind wir in der Wai’mea Bay zum Klippenspringen gestoppt und haben dann die berühmten Garlic Shrimp von Giovanni’s Shrimp Truck verkostet – beides ein Traum! Am Abend gab’s noch eine Hula-Show – genial! Tags darauf machten wir noch eine kleine Wanderung zum westlichsten Punkt von Oahu (und somit Längengrad-mäßig den weitest entfernten Punkt von zuhause aus), um den restlichen Tag an der künstlich geschaffenen, aber unglaublich schönen Lagune von Ko’Olina ausklingen zu lassen.

Klippenspringen Wai'mea Bay

Klippenspringen in der Wai’mea Bay

Auch wenn man es auf unseren kitschig schönen Fotos nicht erahnen mag: Es ist nicht „IMMER“ alles schön auf Hawaii! Genauer genommen regnet es täglich – oft mehrmals und teils heftig. Dass darunter die Temperaturen leiden, ist jedoch nicht festzustellen. Auch die Küche unseres jetzigen Hosts ist auch alles Andere als schön… und der hässliche Verkehr am Highway ist auf Grund des rudimentären öffentlichen Verkehrs leider auch nicht schön. Dass das „Sudern auf allerhöchstem Niveau“ ist, kann ich nicht abstreiten.

Oahu war insgesamt traumhaft und wir freuen uns auf die nächsten Abenteuer auf Big Island, Hawaii! Aloha und Mahalo! Bis demnächst aus unserem Endless Summer!

HIER geht es zur zweiten Gallerie von Oahu!

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